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Unter der Rubrik Texte findet ihr Versuche praktischer Auseinandersetzung mit theoretischen Utopien und aufgezwungen herrschaftskonformen, auf Gewalt basierenden Realitäten.
(Ↄ) reSISTⒶS

In der Sparte Erfahrungsberichte befinden sich ausgefüllte Fragebögen zum Thema Grenzverletzungen. Außerdem wird hier alles veröffentlicht, was uns anonym zugeschickt wurde. Vordergründig um Raum zu schaffen für die Sichtbarmachung von sexistischer / sexualisierter Gewalt, sowie für Reflexion von linken Strukturen und politischen Ansätzen, wenn erwünscht. Unter anderem aber auch, um ein solidarisches Zeichen zu setzen mit allen, die von Gewalt betroffen sind. Texte zu Repression und Tierbefreiung sind bsw. genauso willkommen wie zu (queer)feministischem Widerstand. Die Form der Thematisierung steht euch natürlich frei.
Wir achten bei der Veröffentlichung auf absolute Anonymität und entfernen daher gegebenenfalls Angaben, die auf existente Personen oder Orte schließen lassen. // Diese Sparte wird noch bearbeitet, der Fragebogen ist allerdings schon online.

Unter Illustrationen findet ihr sämtliche graphische Thematisierungen, von uns selbst wie auch anonym eingeschickt.

 

Zur Verdeutlichung der Verwendung des Begriffs >Gewalt<:
Als gewalttätig bezeichnen wir alles, das gegen den Willen einer Person geschieht und somit ihre Grenzen verletzt. Da wir Grenzverletzungen und die Konsequenzen daraus nicht objektiv definieren können und wollen und daher sicherlich keine Kategorisierungen vornehmen werden, ist unserem Verständnis nach jegliche Art von Grenzverletzung gewalttätig, ungeachtet der Intentionen von Verursachern*, sowie individuell unterschiedlicher (Relevanz)wahrnehmungsintensivitäten seitens Betroffener. Gewaltausübung, die ausdrücklich konsensual erfolgt verstehen wir allerdings nicht als Grenzverletzung. Körperliche Gewalt, die dazu dient vorhergegangene Grenzverletzungen zu beenden, mag grundsätzlich eine Art von Grenzverletzung sein, sehen wir allerdings als Notwendigkeit und Selbstschutz an.

* Wir gendern Begriffe wie Betroffene und Verursacher nicht, um die Verhältnisse in der Gesellschaft nicht zu verschleiern, die durch strukturelle Gewalt, Machtverhältnisse und Geschlechterhierarchie existent sind. Wir wollen damit nicht verschweigen, dass Gewalt von allen Gender augeübt werden kann.

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